Bunerts Lichterlauf 2018 – im Regen zur Bestzeit

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Lichterlauf – Kia Zieleinlauf

Immer wenn der Herbst und damit die dunkle Jahreszeit beginnt, zumindest was das morgendliche oder abendliche Laufen betrifft, findet Bunerts Lichterlauf – ein Charity-Lauf – rund um die Regattabahn Duisburg statt.

Die Startgelder kommen der Beleuchtung rund um der Regattabahn zugute – so läuft man im kalten Winter noch ne Runde lieber auf dieser Strecke, denn man hat ja quasi Anteil daran, dass sie so schön grün leuchtet. Zu meiner Freude war ich diesmal sogar mit Kat gemeinsam am Start – yeah!

Nieselregen – von Anfang bis Finish

Zwei Stunden vorm Start des Lichterlaufs haben wir unsere Unterlagen abgeholt und dann erst mal Christian, Katrins Mann, beim 5km Lauf unterm Schirm angefeuert. Danach wieder wie wasserscheue Miezen ab unters Vordach, denn Nieselregen ist eben nicht so angenehm, wenn man nicht selber läuft.

15 Minuten vorm Start habe ich mich dann auch mal etwas warm gelaufen – Kat war schon früher weg, da sie sich mit ihrem Laufpartner zusammen eingelaufen hat – und wie das dann so ist, wenn das alle um dich rum machen, machst du das plötzlich auch. Dann schnell im Startblock etwas nach vorne fudeln, denn ich hatte keine Lust nicht sofort in meinem Tempo laufen zu können. Beim Start hätte ich mir allerdings gewünscht, dass irgendwo Markierungen gewesen wären mit Zeiten, so habe ich einfach gehofft selbst nicht zum Hindernis für andere zu werden.

Auf die Plätze, Startschuss und schon fertig

Pünktlich um 20 Uhr Startschuss zum 10 km Hauptlauf. Zwei Runden im Nieselregen bei 14 Grad um die Regattabahn. Perfekt für mich. Von Anfang an fühlte ich mich gut, hatte das Gefühl in einem für meine Verhältnisse flotten Tempo unterwegs zu sein und vor allem dieses Tempo auch durchhalten zu können. Auf der ersten Runde fiel schnell auf, dass dieser Lichterlauf auch dringend nötig ist, denn zwischendrin war die ein oder andere Laterne dunkel. Die erste Runde war fix fertig, auf der zweiten überholte ich ziemlich viele – wohl das Zeichen, dass ich mich doch nicht fälschlicherweise irgendwie zu weit vorne im Startblock platziert hatte.

Lustige Anekdote zwischendrin: vor mir liefen zwei Männer, neben mir eine Frau, die schon ziemlich mit sich kämpfte. Die beiden Männer plauderten in dem für mich flotten Tempo munter hin und her. Vermutlich typisch Mann – welche 30 km Läufe, Marathons, Ultras und was sonst noch alles sie dieses Jahr gemacht haben, was daran so die Tücken waren – na klar, viel zu warm dieser Sommer … Das Geprahle oder auch der sportliche „Schwanzvergleich“ der beiden kam mir jedenfalls wie Läufer BullshitBingo vor – wobei, nicht nur mir. Besagte Frau nebenan war irgendwann so genervt, dass sie den beiden Männern zurief: „Wenn ihr noch so viel Luft zum dumm rum Quatschen habt, dann lauft doch einfach schneller!“ Um uns herum Gelächter und Applaus.

Die beiden haben dann Gas gegeben und ich hab versucht an ihnen dran zubleiben, denn ich merkte, dass ich noch ein wenig Tempo draufpacken konnte. Die Zielgerade war dann zum Glück auf Asphalt und ich konnte zum Endspurt ansetzen – so was schaffe ich normalerweise gar nicht.

Wie krass: Meine Zielzeit beim diesjährigen Lichterlauf 00:56:07!!! So schnell war ich noch nieeeeeeeeee. Anscheinend haben die Brötchen-Holen-Läufe morgens im Urlaub in Nordfriesland am Deich mit ständigem Gegenwind doch was gebracht.

Kat hatte im Ziel irgendwas mit 45 Minuten auf der Uhr – wirklich happy war sie mit der Zeit nicht, aber da es für sie „nur“ ein flotter Trainingslauf sein sollte, war es für sie okay. Glücklich über den schönen Lauf haben wir danach noch ein wenig unsere Kohlenhydratspeicher aufgefüllt und einfach mal die Pastaparty nach dem Lauf bei uns zuhause veranstaltet.

Hoffentlich ist der Lichterlauf im nächsten Jahr auch wieder unter solch optimalen Bedingungen – ich liebe kurze Läufe bei kühlem Wetter und Nieselregen! Wie steht ihr dazu?

Eure Kia

 

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