Oasis Forever – maybääääääääääääää

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rock 'n' roll star

Ich war, bin und werde für immer und ewig ein riesiger Oasis-Fan sein, ob sie sich nun irgendwann wieder zusammenraufen, oder nicht. Ich liebe einfach diese nöhlige Stimme von Liam. Daher war klar, dass ich zum Köln Konzert von Liam musste.

Für mich war oder ist Noel the brain of Oasis und Liam the voice. In mancher Leute Ohren ist sein Gesang eher ein nerviges Quäken, aber für mich ist er perfekt. Zu meinem Leid habe ich kein einziges Oasis Konzert besucht. Das liegt daran, dass ich als Teeny nicht durfte und für das November Konzert 2005 in Düsseldorf keine Karten mehr bekommen hatte. Damals wollte ich mir unbedingt auf ebay welche kaufen, doch Rouven überzeugte mich davon, dass wir beim nächsten Oasis Konzert ganz sicher Karten haben werden. Wir alle wissen: es gab kein nächstes Mal!!!! Oasis zerstörte sich selbst und ich war ebenso am Boden zerstört, da ich niemals mehr diese Musik in Kombination mit dieser beschissen schönen Stimme live erleben würde.

My one and only Rock ‚N‘ Roll Star

In den letzten Jahren war ich als Oasis-Ersatz auf einigen Noel Gallagher’s High Flying Birds Konzerten, die waren toll, aber Noel hat für mich eben nicht die Stimme von Liam. Als Liam jetzt endlich hier in Deutschland auf Solotour kam, war auch Rouven klar, dass wir Karten brauchen und da hin müssen, keine Widerworte. Ich glaube Rouven mag Oasis nicht sonderlich, aber er hat keine Wahl, denn wegen ihm konnte ich das letzte Oasis Konzert nicht erleben – zumindest halte ich ihm das immer vor, vielleicht nicht ganz fair, aber hey, das Leben ist kein Ponyhof.  Als das Konzert im März kurzfristig abgesagt wurde, konnte ich es nicht fassen. Doch jetzt im Juli endlich der Nachholtermin. Yeah!

Auf dem Weg vom Parkplatz zum Palladium unterhielten wir uns über Liams üblicherweise divenhafte Attitüden und sein meist unterirdisches Verhalten. Unter anderem darüber, dass er sein Publikum gerne mal warten lässt. Aber ich dachte mir, die Chancen stehen gut, dass er relativ viel spielt, wo doch England am Tag zuvor bei der WM eine Runde weitergekommen ist. Und was soll ich sagen: Liam kam pünktlich mit „Rock ‘n’ Roll“ Star um kurz nach 9 Uhr auf die Bühne. Ich war happy. Die Bühne war ohne viel Technik-Schnick-Schnack, ohne mega Lichtshow, einfach nur Band und Liam. Reicht ja auch – also jedenfalls für mich, da ich meist die Augen zu habe, um mehr zu fühlen. Die Setlist bestand aus vielen Oasis Songs und einige wenige neue Songs und zwischendrin plauderte Liam sogar ein wenig – ja, geplaudert, nicht gepöbelt. Nach knapp einer Stunde und ohne „Wonderwall“ war schon alles vorbei. Aber hey, das war mehr als ich erhofft habe, deshalb war ich sehr, sehr glücklich, zumal er mit einem meiner Oasis Lieblingssongs endete: „Live Forever“. Für mich ganz klar: Liam forever.

Für die, die es interessiert, hier noch die Setlist: Rock ’n‘ Roll Star, Morning Glory, Greedy Soul, Wall Of Glass, Bold, For What It’s Worth, Bring it On Down, Listen Up, Slide Away, I’ve All I Need, You Better Run, Whatever, Supersonic, Some Might Say, Cigarettes & Alcohol, D’Yer Wanne Be a Spaceman, Live Forever.

Jetzt heißt es für mich hoffen, dass Liam irgendwann wieder auf Tour geht. So lange werde ich wieder Oasis über Kopfhörer auf den Ohren haben und wenn Liam „maybääääääää“ quäkt, ist meine Welt immer wieder ein kleines Stück besser – forever.

Wie ergeht es euch vor, auf und nach Konzerten?

Eure Kia

KategorieHappy Places
Kia

von

Ich bin Kia – eigentlich Saskia – und schreibe hier über meine persönlichen Erfolge, Misserfolge, und Freuden meines Alltags. Ich bin gerne an der frischen Luft und fühle mich pudelwohl, wenn ich mich bewegen kann. Hauptsache kein Stillstand.

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