Mousse au Chocolat, blitzschnell

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Geschmackstest

Was man für ein richtig leckeres Mousse au Chocolat braucht? Schokolade. Fertig, mehr nicht. Wie genau man den Aggregatzustand von fest in mousse ändert, erfahrt ihr hier:  Ich erinnere mich noch gut an die Augen einer Kollegin, die größer vor staunen kaum werden konnten, als ich ihr erzählte, dass man für Mousse au Chocolat eigentlich nur Schokolade und Wasser braucht. Sie war nämlich der Meinung, dass sie niemals Veganerin werden könne, weil sie dann nie mehr Mousse au Chocolat essen kann. Nach kurzem Googeln fand sie dann auch einige Rezepte – anscheinend reichte ihr meine Aussage und Beschreibung nicht aus – das könnt ihr natürlich auch machen oder ihr nehmt einfach mein Rezept. Normalerweise gibt es bei Rezepten immer eine Mengenangabe oderPersonenanzahl, das Problem bei richtig leckerer, extrem schokoladiger Mousse au Chocolat ist aber, dass man problemlos die ganze Schüssel alleine aufessen kann. Wer sich beherrscht, bekommt aus den folgenden Zutaten allerdings etwa 8 Portionen raus, oder 6 etwas größere.

Verwandlung schnöder Schokolade zu Mousse

400 g Zartbitterschokolade (70% ist meistens vegan, schaut zur Sicherheit auf die Zutaten)
360 ml Wasser (oder einen Teil des Wassers ersetzen mit Schnaps, Likör, Saft oder Kaffee – ich habe die Hälfte, also 180 ml mit Kaffee ersetzt)

Was ihr sonst noch braucht:
Topf, Eiswürfel, Salz, eine große und eine kleinere Rührschüssel, Handrührgerät.

Und so gehts:

  • Schokolade in Stücke brechen und in einem Topf erwärmen. Achtung: niedrige Temperatur und immer rühren, damit die Schokolade nicht anbrennt.
  • Unter die flüssige Schokolade das Wasser oder wie in meiner Version, die Wasser-Kaffee-Mischung einrühren und noch mal kurz aufkochen.
  • Währenddessen das Kältebad aus gesalzenem Eiswasser in der größeren Schüssel vorbereiten
  • Die flüssige Schokomasse in die kleinere Rührschüssel geben, diese im Eiswasserbad platzieren und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schlagen.
  • Geduldig sein und nicht beirren lassen, angeblich dauert dieses Aufschlagen immer nur 10 Minuten. Da kann ich nur sagen, vermutlich hängt die Zeit vom Rührgerät ab, ich hab jedenfalls so ein Schätzchen, dass nicht viel Power hat und da dauert es einfach länger.
  • Zu erkennen ist die Moussewerdung am Farbumschwung. Sobald die Schokoladenmasse nämlich anfängt moussig zu werden, ändert sich deren Farbe und wird etwas heller. Jetzt müsst ihr selber herausfinden, wie fest ihr die Mousse haben wollt. Je länger ihr die Mousse weiter rührt, desto fester wird sie.
  • Fertige Mousse in Schüssel/Form umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Das mit dem Kühlschrank kann man sich auch sparen und die Mousse sofort essen. Besser für die Gäste ist allerdings, wenn man sich über die Rührbesen hermacht und/oder die Schüssel ausleckt – für mich immer das schönste am Backen und Dessert zubereiten. Das versetzt mich immer wieder in mein 6-jähriges Ich, so wie damals, als ich mit meiner Mama gebacken habe. Oberste Maxime war immer: es wird nicht zwischendurch vom Teig oder was auch immer genascht! Sobald der Kuchen in den Ofen oder der Pudding in den Kühlschrank kam, hieß es für mich auf die Schüsseln fertig los und naschen. Mir hat es als Kind unheimlich viel Spaß gemacht und ich kam mir schon ein bisschen wichtig vor und war stolz auf das Ergebnis.

Jetzt habt ihr also ein super schnelles und super veganes Rezept für Mousse au Chocolat. Ihr könnt das nach eigenem Geschmack abwandeln wie oben beschrieben einen Teil des Wassers mit Kaffee oder was anderem ersetzen oder noch Gewürze einmischen – natürlich kann man noch pflanzliche Sahne oder Kokosmilch dazugeben, aber dann ist es halt nicht mehr so simpel. Demnächst probiere ich das mal mit Minze. Falls ihr noch auf der Suche nach einem festlichen, veganen Dinner seid, hier entlang. Dessert habt ihr jetzt schon.

Viel Spaß beim Nachkochen und naschen, eure Kia.

 

KategorieFoodlovers
Kia

von

Ich bin Kia – eigentlich Saskia – und schreibe hier über meine persönlichen Erfolge, Misserfolge, und Freuden meines Alltags. Ich bin gerne an der frischen Luft und fühle mich pudelwohl, wenn ich mich bewegen kann. Hauptsache kein Stillstand.

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