Martinslauf um den Unterbacher See

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Gute Laune ist natürlich mit am Start beim Martinslauf um den Unterbachersee.

Herrlich, ein kleiner feiner 10 km Lauf um den Unterbacher See in Düsseldorf. Eigentlich wollten wir mit 4 Mädels daran teilnehmen – aber irgendwie kommt ja immer alles anders …… Kat hatte gar nicht erst gemeldet, irgendwie verpasst, Christina war auf Antibiotika, entsprechend  schlapp und hatte ihren Startplatz wieder verkauft und Julia steckte kurz vorm Start immer noch im Stau, was sie mir per WhatsApp mitteilte. Gut, dann lauf ich halt allein und bei 3000 Mitläufern ist man ja auch nicht so alleine. Zwar war ich ein wenig pissed, dass ich den Tag vorher noch bis mitten in der Nacht arbeiten musste und ich mich gerne ausgeruhter zu dem Lauf begeben hätte – vor allem ohne Kopfschmerzen – aber es war mein perfektes Laufwetter: Nieselregen, 6 Grad, Wald, Matsche, Yeah! Entsprechend hatte ich ganz gute Laune und dachte mir, vielleicht schaffe ich es ja auch unter einer Stunde zu bleiben und meine 10k Bestzeit von 58:42 zu unterbieten.

Der Start war ganz gemütlich und diesmal hatte ich mich auch entsprechend nach vorne gestellt, weil ich dachte, dass ich nicht schon wieder so viele Leute überholen will, die sich alle zu weit vorne einsortiert haben und faktisch gar nicht so fix unterwegs sind. Erst hatte ich ja ein mulmiges Gefühl, dass auf mich jetzt bestimmt ganz viele sauer sein werden, weil sie mich überholen, aber mich hat kaum wer überholt, also alles gut und laufen, laufen, laufen.

Wald, Pfützen und ganz viel Matsch

Der erste Kilometer lief ganz easy, bis auf einen kleinen „Auffahrunfall“. Wir laufen alle so munter locker durch den Wald, Pfützen links und rechts und dann plötzlich eine große Pfütze mitten auf dem Weg. Und was passiert? Genau, zwei Reihen vor mir bleibt eine Frau plötzlich vor der Pfütze stehen, statt drüber zu springen oder durchzulaufen. Gehts noch? Ich meine gut, vielleicht hat die Gute zuhause keine Waschmaschine oder ihr ist nicht klar, dass man auch Laufschuhe waschen kann… Jedenfalls sind dadurch echte einige ineinander gelaufen und die – sorry – blöde Kuh ist von allen Seiten angeschrien worden. Ich bin direkt neben ihr in die Pfütze gesprungen – ups, tat mir gar nicht leid. Naja, nicht lange ärgern, weiterlaufen. Und das war toll, zwischendurch hab ich immer schön die Uhr gecheckt, ob ich noch schnell genug bin und am Ende hat das ja auch geklappt. Ich bin total happy, dass ich trotz doofem, arbeitsreichen Vortag und zu wenig Lauftraining trotzdem meine persönliche Best-Zielzeit unterboten haben. Voller Matsche, nass, mit Tee und Weckmann sind Rouven und ich wieder nach Hause gefahren. Nächstes Jahr mach ich bestimmt wieder mit, vielleicht dann den Halbmarathon, mal sehen. Ich finde Laufveranstaltungen super: man muss nur sich selbst an den Start bringen, nix mit schwimmen, nix mit Rad einpacken, einchecken, Wechselzonen etc.: Einfach laufen.

Habt ihr auch Lieblingswetter, bei denen es euch eure sportlichen Herausforderungen leichter fallen?

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